Domina München

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DER SM-BLOG

Meine Eindrücke aus dem Studio Unschlagbar in München – Erzählungen des Sklaven der Fleur Salomé

Hallo Ihr,
die ihr neugierig seid zu erfahren, wie es in einem Domina Studio zugeht. Die ihr euch nicht traut, weil ihr euch dunkle, schummerige Räume, voller unberechenbarer dominanter Frauen vorstellt, wo ihr nicht wisst, wie euch geschehen wird. Und weil es euch unangnehm und vielleicht peinlich ist, eure so sorgsam verborgenen und geheim gehaltenen Neigungen zum ersten Mal einer fremden Frau offen zu schildern. Nur dazu macht euch keine Gedanken, sie haben vermutlich schon viel mehr gehört, gesehen und erlebt, als ihr euch vorstellen könnt. Es muß euch nicht peinlich sein.

Ich möchte euch ein wenig davon erzählen, was ich in den Sessions im Studio Unschlagbar in München über die letzten Jahre erlebt habe. Wie ich die Frauen und andere Gäste wahrgenommen habe und welche besondere Atmosphäre sich im Studio entwickelt. Getriggert durch unser gemeinsames Interesse am SM, das wir hier geschützt und akzeptiert ausleben können, ergibt sich ein offener und leichter Umgang miteinander, der es auch Anfängern und Schüchternen leicht macht sich ihnen hinzugeben.

Meine Herrin Fleur Salomé ist immer mit mehreren Dominas gleichzeitig im Studio Unschlagbar in München und das Zusammentreffen mit andere Dominas (und auch manchmal Gästen) macht einen besonderen Reiz aus. Seid sicher, zwei Dominas zusammen fällt immer was Neues ein… Dabei sind sie freundliche, offene, den Gästen zugewandte Menschen, die versuchen mit Hilfe ihrer Empathie und Dominanz, mit ihren Gästen Zeit zu verbringen, die beiden Seiten die Erfüllung ihrer sexuellen Neigung ermöglicht. Klar hat die Freundlichkeit auch mit Professionalität der Damen zu tun, aber wenn man nicht bereit ist, sich auf den Gast einzulassen und ihn zu verstehen, wird man nie die Empathie aufbringen, einen Gast in seiner ganz eigenen Art zu verstehen und ihm gerecht zu werden. 

Es ist lustig und manchmal gesellig – zum einen, weil es fast immer die gleiche Gruppe von Dominas und Gäste ist, die ich dort treffe. Über die Zeit lernt man sich kennen, man versteht sich gut, man nimmt Rücksicht aufeinander und unterstützt, wo nötig, so dass kein zusätzlicher Stress entsteht, außer dem, den man gerne mit seiner Herrin hat. Wenn ich im Studio in München bin, habe ich die spezielle Aufgabe ist, dass ich etwas zum gemeinsamen Frühstück mitbringe...ich bringe alles das mit, was meine Herrin gerne zum Frühstück isst, darf es für sie vorbereiten und das war es dann mit dem ‚gemeinsamen Frühstück‘, sie darf essen, ich darf zugucken...und vielleicht mit ihrer Erlaubnis später auch etwas essen…oder eben nicht.

Lustig wird's, wenn dann noch weitere Gäste anwesend sind, die dann mit am Tresen sitzen und Geschichten erzählen, oder sich eine Gruppe von lauter lauten Transen einfindet. Oder wenn eine Domina, die mit der Zustimmung meiner Herrin, gleich andere Ideen für mich hatte und sie ausprobieren darf. Das sind immer neue Erlebnisse für den Sklaven und eröffnet neue Perspektiven für mich.

Es ist Arbeit...neben allem Spaß und Vergnügen, auch für die Dominas, ist es anspruchsvolle Arbeit...Stellt euch vor, ihr müßt euch fortwährend auf wechselnde Menschen einstellen, die euch die Verantwortung für sich übergeben, die geführt werden wollen, die Erfüllung suchen, für die ihr, für ein paar Stunden, die Hauptdarstellerinnen seid. Und vielleicht sind Neulinge dabei, die besonders einfühlsam behandelt werden wollen, damit man sie und ihre Vorlieben kennenlernen kann. Als Domina muß man sich darauf einstellen können und wollen, und dabei authentisch bleiben. Dominante Schauspielerei wird meistens schnell entlarvt und ist auf Dauer nicht durchzuhalten. Es muß ihr selber Spaß machen.

Und ‚freundlich‘ bleiben ist wichtig, auch wenn sich ständig etwas ändert und nicht so läuft wie geplant. Sessions dauern länger als geplant, Gäste verspäten sich oder sagen Termin ganz ab. Oder es wollen Gäste noch spontan vorbeikommen. Das alles muß noch zwischen den Sessions gemanagt werden, möglichst ohne, dass die Gäste davon behelligt werden und ohne den Überblick zu verlieren. Ehrlich, ich könnte das nicht und ich verstehe, dass meine Herrin am Abend geschafft ist.

Es ist freizügig, spielerisch und tolerant...als der Sklave meiner Herrin bin ich die ganze Zeit nackt, bis auf mein Halsband, dass nur sie mir anlegen und abnehmen darf. Und weil ich so gerne bunte Socken trage, darf ich die auch anbehalten...-:)
An meinem nackten Körper kann meine Herrin ihren Spaß haben, so im Vorbeigehen, zufällig... Oder wenn sie mich unterstützt und motiviert, wenn ich einen schweren Strafbock durch das Studio Unschlagbar in München verschieben darf...Es ist herrlich, ihr auch dabei ausgeliefert zu sein. Und dann steht plötzlich meine Herrin völlig nackt vor mir, weil sie die Kleidung wechseln muss für den nächsten Gast, oder weil sie duschen geht, völlig ungezwungen, freizügig, ungehemmt...normal eben...

Das Leben im Studio Unschlagbar in München ist gelebte Toleranz, da hier jeder von uns seine Neigung in einem sicheren Rahmen ausleben kann und dafür nicht verurteilt wird. Natürlich werden auch hier Grenzen gesetzt, eben da, wo es um Sicherheit und Einvernehmlichkeit geht, aber auch da, wo die Dominas ihre Tabus haben oder einfach die Grenzen des vernünftigen, menschlichen Miteinanders nicht eingehalten werden.  Es sind am Ende auch nur Menschen, die hier agieren und die mit Einfühlungsvermögen, Erfahrung und Know-how uns das Ausleben unserer Neigungen ermöglichen. Ich finde wir sollten respektvoll mit ihnen umgehen, so wie sie es mit uns tun.

Fleurs Sklave Gerd